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DAS JÄHRLICHE MAGAZIN DER ATLAS COPCO GROUP
DAS JÄHRLICHE MAGAZIN DER ATLAS COPCO GROUP
At your service
Service Specialist Tomasz Bugaj knows how to keep business and society...
A rental state of mind
Our flexible solutions will get the job done in all conditions.
Chipping in for safety
Find out why this South Korean education center shifted to on-site nitrogen supply.
Clearly superior
Choosing the most efficient vacuum solutions will make all the difference.
Clean water changes lives
Our Water for All initiative supports communities with limited access....
Editorial
A word from President and CEO Mats Rahmström.
Enabling the shift
Industrial assembly solutions are at the heart of the electric car revolution.
"Ergonomics is key"
Ava Mazaheri discusses force exposures and great product design.
Experts in the field
Local dealers and service suppliers ensure that all customers gets on-site support.
Gateway to growth
A visit to China, the world's second-largest economy.
"Joint development is the best way forward"
Atlas Copco is part of an ecosystem set up to push scientific boundaries.
Keeping it dry
A 10-year development process resulted in an innovation that changes everything.
Making a difference
Modern society depends on industrial ideas that take shape with out tools.
Making the connection
Logistics Manager Katey Kim supports the world’s semiconductor manufacturers.
Keine Verluste, niedrige Emissionen
Was wäre, wenn Maschinen ihre Geschwindigkeit an den jeweiligen Bedarf anpassen könnten, um Energie zu sparen?
Eine perfekte Vision
Die vollständig autonome Produktion ist keine Zukunftsvision mehr.
Eingeschaltet und einsatzbereit
Für Unternehmen, die ihre CO2-Emissionen reduzieren oder sogar eliminieren möchten, ist ein Elektroantrieb die naheliegende Lösung.
Purpose-built performer
A purpose-built innovation for the booming liquefied natural gas (LNG) industry.
Recipe for success
Explore some of the key ingredients needed to remain a technology leader.
Setting the tone
Did you know that even Jimi Hendrix's performance relied on vacuum?
Smarter manufacturing
Imagine a smart factory where machines transfer data without delay.
Smart Team + Smartphone = Smart Product
Meet the innovators behind the DZS VSD+ dry claw vacuum pump.
Smart tools for modern life
Industrial tools transform the world.
Star of the screen
Chances are that an iXL900R dry vacuum pump made your screen.
Success is on the cards
A data-driven service solution that gives real-time feedback.
Tapping into the green energy market
Market Manager Rasmus Rubycz is ready to grasp new opportunities.
The power of zero
The Z3+ light tower is a zero-emission, zero-noise innovation.
The start of something big
Our first-ever battery-powered drill stands out.
Tight for takeoff
Assembling airplanes, the smart way
Turning apples into applesauce
Compressed air is needed everywhere, even when making baby food.
When train beats the plane
When rail balances costs, speed and sustainability better the air and sea.
Ava Mazaheri Atlas Copco Industrial Technique, Schweden.
Ava Mazaheri kam zunächst als Sommerpraktikantin in den Atlas Copco-Geschäftsbereich Industrial Technique in Sickla (Schweden). Anschließend erstellte sie im Unternehmen ihre Masterarbeit im Bereich Biomedizintechnik, in der sie sich mit neuen Möglichkeiten der Bewertung von Werkzeugen unter ergonomischen Gesichtspunkten beschäftigte. Daraus entwickelte sich ein größeres Forschungsprojekt mit dem Industrial Design and Human Factors-Team in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Royal Institute of Technology und Ava als Doktorandin.
„ERGONOMIE IST DER SCHLÜSSEL”
Was passiert, wenn man immer wieder leistungsstarke handgeführte Anzugswerkzeuge mit hohem Drehmoment einsetzen muss? Ava Mazaheri untersucht die Krafteinwirkungen und wie man die gewonnenen Erkenntnisse in effektives Produktdesign umsetzen kann.
Warum haben Sie sich entschieden, die Reaktionskräfte im Zusammenhang mit handgeführten Anzugswerkzeugen zu untersuchen? Diese Werkzeuge werden verwendet, um Schrauben, Muttern und Bolzen mit einem bestimmten Drehmoment anzuziehen, und der Werkzeuggriff erfährt dann eine starke Verschiebung, die wir als Reaktionskraft bezeichnen. Der Bediener muss dieser Reaktion durch Muskelkraft entgegenwirken. Da die Montagearbeit von Natur aus sehr repetitiv ist, kann dies zu Erkrankungen oder Verletzungen führen, die eine sehr lange Heilungszeit erfordern. Mein Ziel ist es, Wege zu finden, dies zu vermeiden oder zumindest die Risiken zu minimieren.
Wie steht dies mit Atlas Copco in Verbindung? Wir entwickeln und bewerten alle unsere Handwerkzeuge aus unterschiedlichen ergonomischen Gesichtspunkten, wie z. B. Griffdesign, Geräuschentwicklung, Schwingungen und Temperatur. Unsere Kunden fragen bereits seit langem nach Empfehlungen von Werkzeugherstellern bezüglich der Reaktionskraftbelastung. Weder die Wissenschaft noch unsere Konkurrenten konnten bisher fundierte Antworten geben, deshalb sind wir die ersten, die dies tun. Ergonomie ist für uns der Schlüssel und kann uns von der Masse abheben.
Und was wollen Sie herausfinden?
Die Hypothese lautet, dass unser hochdynamisches Anzugsprogramm, das mit sehr hoher Werkzeugdrehzahl arbeitet, ergonomischer ist als herkömmliche Programme. Aufgrund seiner ballistischen Bauweise wird ein großer Teil der Reaktionskraft vom Werkzeug selbst und nicht vom Bediener aufgenommen. Aber auch wenn die Kraft reduziert wird, ist die Werkzeugbewegung dennoch ruckartig. Die Herausforderung besteht darin, zu verstehen, welche Expositionsniveaus das Risiko von Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems steigern. Es geht darum, das richtige Gleichgewicht zu finden.
Sie recherchieren „am Arbeitsplatz“. Wie unterstützt Atlas Copco Sie dabei?
Neben der Bereitstellung von Einrichtungen und Ressourcen habe ich ständigen Zugang zu Fachwissen und Input aus dem Unternehmen sowie aus unserem großen Kundennetzwerk. Das bedeutet, dass ich meine Herangehensweise auf die realen Bedürfnisse der Branche abstimmen kann.
Hatten Sie bisher irgendwelche „Aha“-Momente?
Ja! An einem grauen Donnerstagnachmittag im November 2020, als sich wahrscheinlich genug Koffein in meinem Blut befand, um einen Kleinwagen anzutreiben, fand ich eine Möglichkeit, quantitativ zu erklären, was wir bisher nur subjektiv beobachten und beschreiben konnten. Ich würde behaupten, dass dies in diesem Zusammenhang eine neue Methode zur Messung von Beschwerden ist.
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