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ALTURE, die Cloud-basierte Servicelösung von Atlas Copco, kann Fertigungslinien transformieren, doch der Kundenfeedback-Prozess hinter ihrer Entwicklung ist ebenso beeindruckend.
Dies ist die Geschichte einer Innovation, die mit einem Kartenspiel begann. Aber niemand hat dabei sein letztes Hemd verloren, weil dieses Kartenspiel definitiv keine Zockerei war – genauso wenig wie die äußerst effiziente und energiesparende Idee, die daraus hervorging.
Das Spiel, um das es geht, ist „Voice of the Customer“, das Tool für neue Einblicke von Atlas Copco. Es handelt sich um eine kartenbasierte Übung, mit der Kunden ihre Bedürfnisse nach Wichtigkeit einordnen können. In diesem Fall führten die gewonnenen Erkenntnisse zur Entwicklung von ALTURE, einer datengesteuerten Servicelösung, die Echtzeit-Feedback zu industriellen Montageprozessen liefert.
Die Cloud-basierte Lösung ermöglicht es Kunden, Probleme zu identifizieren, zu beheben und zu handeln, bevor sie auftreten, und gleichzeitig ein Gleichgewicht zwischen Produktionsqualität und -menge herzustellen. Dadurch werden Ausfallzeiten minimiert und die Effizienz optimiert. Wie der Name schon sagt, kann ALTURE (aus dem englischen „alternate“ und „future“) Kunden eine alternative (sowie intelligentere und erfolgreichere) Zukunft bieten.
„Es herrscht gerade große Begeisterung ob des Potenzials der Industrie 4.0, in der Produktionsunternehmen ihre Leistungsdaten nutzen können, um zu sehen, wo sie kontinuierliche Verbesserungen vornehmen können“, so Florian Fiebig, Global Marketing Manager, der das Projekt seit seiner Gründung vor vier Jahren eng begleitet hat. „Unsere Tools haben diese Daten bereits erstellt, und die Kunden haben uns dann mitgeteilt, dass sie etwas mit ihnen machen wollen. Sie haben uns gebeten, die Daten für sie verwertbar zu machen. Das hat uns dazu angeregt, darüber nachzudenken, welche Art von Mehrwert wir für unsere Kunden schaffen sollten. Ich glaube, wir haben insgesamt 760 Interviews ausgewertet und dann die als am wichtigsten eingestuften Bedürfnisse untersucht und herausgefunden, auf welche wir direkten Einfluss nehmen könnten.“
Es gab zwei grundlegende Anforderungen: Produktionsverfügbarkeit und -qualität. Für viele, die in der industriellen Montage arbeiten (wie beispielsweise Fertigungslinien der Automobilindustrie), ist es eine ständige Herausforderung, das Gleichgewicht zwischen ausreichender Menge und ausreichender Qualität zu finden. Insbesondere Anziehwerkzeuge sind ein wichtiger Aspekt, wie Florian erläutert.
„Nehmen wir ein Auto, das eine Produktionslinie durchläuft. Sie haben etwa 60 bis 90 Sekunden für jede Station, die das Auto durchläuft. Das bedeutet, dass Personen, die an diesen Stationen arbeiten, ihre Aufgaben schnell und genau ausführen müssen. Wenn das Werkzeug während des Betriebs ausfällt, benötigen Sie einen Ersatz, der auf Qualität geprüft wurde und das beeinträchtigt wiederum den Durchsatz. Da alles so minutiös geplant ist, führt dies oft zu einem Verlust von Produktionszeiten.
„Unsere Lösung gibt dem Kunden eine Anzeige per Fernüberwachung, wann eine Wartung fällig ist. Das sorgt für eine ausgezeichnete Produktionsqualität und minimiert das Risiko eines Werkzeugausfalls. Dadurch profitieren Kunden zudem von Energieeinsparungen, da weniger Überstunden benötigt werden. Ein noch größerer Vorteil für Kunden ist, dass so Nachhaltigkeitsziele erreicht werden können.“
„Florian hat in seiner Karriere im Einzelhandel Erfahrungen im Marketing gesammelt, bevor Atlas Copco ihm eine natürliche Affinität für Kundenbedürfnisse und Aufgeschlossenheit für deren Feedback attestierte. All das war ein willkommener Schwerpunkt für ein komplexes Projekt“, so Rickard Hansen, VP Data Driven Services, Atlas Copco Industrial Technique. Seine langjährige Erfahrung in der Softwarebranche machte ihn zu einem wichtigen Akteur im F&E-Prozess.
„Es dauerte ein wenig, eine klare Richtung festzulegen. Am Anfang stand die Frage, was wir überhaupt zu lösen versuchten“, so Rickard.
„Aber unsere Software-Produktmanager sind in der Produktentwicklungsphase sehr involviert, und ein Mann wie Florian kennt die Parameter und Anforderungen wirklich und weiß, wie sich Ideen auf Kosten auswirken.“
Während der Laufzeit des Projekts wurde ein komplett neues Team aus 20 F&E-Mitarbeitern gegründet, das eng mit dem Produktmanagement, der Softwareentwicklung, dem UX-Design und Produktdesignern in Skandinavien, Deutschland und Asien zusammengearbeitet hat. ALTURE befindet sich nun zwischen der Prototyp- und der Volleinführungsphase. Derzeit wird es von 48 Kunden in der Automobil- und allgemeinen Industrie-Produktion aktiv genutzt.
Florian und Rickard weisen auf die Herausforderung hin, dass einige Unternehmen ihre Daten in die Cloud bereitstellen müssen, damit die Technologie von Atlas Copco diese für sie analysieren kann. Beide sind jedoch zuversichtlich, dass die klaren Vorteile immer mehr Kunden zum nächsten Schritt bewegen werden.
„Wenn Sie Informationen weitergeben, erhalten Sie etwas zurück“, so Rickard. „Das ist auch so etwas wie ein Lebensprinzip. Sie bringen Ihr Geld ja auch in die Bank und haben es nicht unter dem Kopfkissen …"
„Wir machen etwas Bedeutsames“, fügt Florian hinzu. „Meine Belohnung sind die begeisterten Kundenreaktionen. Für uns ist ALTURE die Zukunft, und für unsere Kunden ist es eine bahnbrechende Lösung, die ihr Unternehmen auf Jahre hinaus unterstützt. Wir alle haben das Gefühl, das Richtige zu tun.“
Lernen sie unsere innovatoren kennen
Rickard Hansen
VP Data Driven Services, Atlas Copco Industrial Technique
Was treibt Sie in Ihrer Arbeit an? „Es ist großartig, für ein internationales Unternehmen zu arbeiten, und es ist fantastisch zu sehen, wie wir für Kunden auf der ganzen Welt gemeinsam mit Kunden in China, den USA, Europa und Lateinamerika einen Mehrwert schaffen. Dieses internationale Umfeld ist großartig, und der Erfahrungsaustausch mit Menschen auf der ganzen Welt schafft viel Wissen.“
Worauf sind Sie am meisten stolz? „Wir erhalten großartiges Kundenfeedback in Bezug auf die Benutzerfreundlichkeit von ALTURE. Es hilft ihnen, gute Arbeit zu leisten. Wir erleichtern ihnen die Denkarbeit und vereinfachen die Dinge für den Industriesektor.“
Florian Fiebig
Global Marketing Manager Data Driven Services, Atlas Copco Industrial Technique
Warum sind Sie zu Atlas Copco gekommen? Nach verschiedenen Positionen im Einzelhandel und Marketing sowie einem Master-Abschluss in Marketing in Australien habe ich mich auf eine Assistenzstelle bei Atlas Copco beworben. Ich wollte für einen Marktführer in einer globalen und innovativen Umgebung mit vielen verschiedenen Kulturen arbeiten. Ich habe diese Stelle nicht bekommen. Dafür wurde mir aber eine andere Stelle im Produktmanagement angeboten. Dank meiner Vorgesetzten damals hatte ich die Möglichkeit, das Projekt, an dem ich gearbeitet habe, während eines globalen Geschäftstreffens zu präsentieren. Das war der Beginn meiner globalen Verantwortung.