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Der Anfang von etwas Großem
EBB26, Akku-Bohrmaschine
Hauptmerkmal: Benutzerfreundlich, ergonomisch und leicht mit hoher Leistung und Genauigkeit. Entwickelt für enge Bereiche, in denen ein perfektes Ergebnis entscheidend ist
Überragende Leistung: Die Akkutechnologie spart 93 % CO2 im Vergleich zur herkömmlichen pneumatischen Technologie.
Einsatzbereich: Luft- und Raumfahrtindustrie weltweit.
Die EBB26 von Atlas Copco ist die erste akkubetriebene Bohrmaschine des Unternehmens. Doch ihre Nachhaltigkeit, das ergonomische Design und die intelligente Datenerfassung machen sie zum ersten Teil einer spannenden Produktentwicklungsreise.
Bohrmaschinenbediener in der Luft- und Raumfahrtindustrie bohren täglich Hunderte oder gar Tausende von Löchern in harte Materialien. Bis vor kurzem waren die meisten Bohrmaschinen auf dem Markt pneumatische Werkzeuge, die mit Druckluft betrieben werden, da allgemein davon ausgegangen wurde, dass dies die erforderliche „Power“ liefert.
Aber druckluftbetriebene Geräte können insbesondere, wenn sie stehenbleiben, zu Verletzungen an Armen, Händen oder Nerven führen. Die Luftleitung kann auch zu Stolpergefahren im Betrieb führen. Und die durch Druckluft verursachten CO2-Emissionen bedeuten, dass das Bohren mit diesen Werkzeugen auch in Bezug auf die Umwelt nicht nachhaltig ist.
Die Antwort von Atlas Copco auf diese industrielle Herausforderung ist eine akkubetriebene Bohrmaschine, die EBB26.
„Andere Standardwerkzeuge auf dem Markt sind nicht damit zu vergleichen, da sie eigentlich nicht für die Luftfahrtindustrie entwickelt wurden, wie dieses hier“, erklärt Lars Burkhardt, Global Business Manager, Aerospace, mit Sitz in Hannover. „Diese Bohrmaschine zeichnet sich durch Ergonomie und Qualität aus. Wir haben von Bedienern erfahren, dass sie 100 Löcher hintereinander gebohrt haben, und der Prozess für sie ganz anders ist. Sie sind nicht so erschöpft wie bei druckluftbetriebenen Geräten. Man sieht außerdem, dass dieses Verfahren eine höhere Qualität des Senkbereichs ermöglicht.“
Sein in Stockholm ansässiger Kollege Jonas Mann, Vice President R&D, Tools & Assembly Systems, äußert sich ebenfalls.
„Die einfache Tatsache, dass das Gerät akkubetrieben ist, bedeutet, dass der EBB26 auch etwas für die Umweltverträglichkeit tut. Wir wissen aus der Transformation anderer Branchen, dass es sehr einfach ist, bei der Umstellung von Druckluft auf Strom die Vorteile eines geringeren Energieverbrauchs zu berechnen. Nachhaltigkeit bedeutet aber auch, an die Menschen zu denken. Dieses bedienerfreundliche Produkt kann großen Einfluss haben, indem es die Bediener schützt und ihre Arbeit sicherer und besser macht.“
Jonas und Lars haben seit dem Beginn des Projekts im Jahr 2017 und auch bei den Markteinführungen 2019 und 2020 daran gearbeitet. Beide geben zu, dass die Entwicklung des EBB26 mit einigen Herausforderungen verbunden war, nicht zuletzt, weil das Team aus Marketingfachleuten, Maschinenbauingenieuren, Elektronikentwicklern, Industriedesignern und UX-Designern im Prinzip mit einem brandneuen Konzept bei Null beginnen mussten. Es gab viele Entwicklungszyklen für das Produkt.
„Alles begann mit einem Kundentreffen in Spanien, bei dem wir über die mögliche Umstellung auf Elektrizität sprachen“, so Jonas. „Danach haben wir das getan, was wir immer tun – eine sehr gründliche Untersuchung, um die Kundenanforderungen, einschließlich der Design-, Leistungs- und Qualitätsaspekte, wirklich zu verstehen.“
„Wir arbeiten sehr eng mit unseren großen Luftfahrtkunden zusammen, um ihre zukünftigen Herausforderungen und den Montageprozess genau zu verstehen und es war ein kontinuierlicher Prozess“, fügt Lars hinzu. „Selbst in einer späten Phase haben wir mit Unterstützung des F&E-Teams noch erhebliche Verbesserungen in Bezug auf die Wärmeableitung vorgenommen.“
Lernen sie unsere innovatoren kennen
Jonas erklärt diese Änderungen: „Wir hatten von Anfang an verstanden, dass es ohne kühlende Luft Probleme mit der Wärme im Gerät geben würde. Aber wir mussten es praktisch mit Kunden ausprobieren, um die Anforderungen an Produktivität und Lebensdauer bei verschiedenen Anwendungen zu verstehen.“
Egal wie schwierig die Reise war, das Ergebnis ist beeindruckend.
„Wir haben unsere langjährige Erfahrung mit Montagewerkzeugen genutzt, um die Materialien und die Konstruktion des Werkzeugs zu optimieren“, erklärt Jonas. „Mit dem EBB26 haben Sie mehr Kontrolle und können die Geschwindigkeitseinstellung konfigurieren, sodass Sie mehrere Druckluftwerkzeuge durch ein akkubetriebenes Werkzeug ersetzen können. Das ist bahnbrechend. Tatsächlich sind daraus ein paar Patente entstanden.“
„Außerdem folgt unsere Arbeit den modernen Prinzipien der schlanken Produktion“, fügt Lars hinzu. „Weniger Werkzeuge in der Produktionslinie zu haben, bedeutet weniger Lagerhaltung und weniger Arbeit mit Bestandslisten. Je mehr Werkzeuge Sie an den Montagestationen haben, desto mehr potenzielle Fehler gibt es, daher ist dieses Produkt ein echter Vorteil.“
Der Entwicklungsprozess des Produkts ist noch nicht beendet. Der Megatrend der Industrie 4.0 hin zu intelligenten, datengesteuerten Werkzeugen ist ein fester Teil der Strategie von Atlas Copco.
„Wir glauben, dass der EBB26 ein wichtiger Schritt zur Industrie 4.0 ist“, sagt Lars. „Wir verfügen nun über eine akkubetriebene elektrische Bohrmaschine, der bereits einige lokale Benutzerdaten speichern kann, mit der Möglichkeit, in Zukunft auch Berichtsdaten zu sammeln. Das macht dieses Produkt zu einer wirklich wichtigen Innovation für uns.“